Bank of England erhöht im Energieschock, Schnabel wirbt für umkehrbare Instrumente
In einer Woche hob die BoE vorbeugend die Zinsen, ein EZB-Direktoriumsmitglied zog Lehren zur Selbstbindung, und die Riksbank verringert ihr eigenes Währungsrisiko.
Währungen und Notenbanken, gelesen im Beschluss selbst
In einer Woche hob die BoE vorbeugend die Zinsen, ein EZB-Direktoriumsmitglied zog Lehren zur Selbstbindung, und die Riksbank verringert ihr eigenes Währungsrisiko.
Stockholm handelte am 4. November bei einer Kerninflation von 1,6 %; das Protokoll aus Tokio zeigt zwei Gegenstimmen, die im September genau das einwandten.
Erklärungen aus Helsinki, Ankara und Washington zeigen in dieser Woche, wie derselbe Öl- und Gasschock auf sehr unterschiedliche Volkswirtschaften trifft.
Piero Cipollone skizzierte den Weg des Eurosystems von T+1 zu Pontes und Appia; wenige Tage später genehmigte Großbritannien eine Verbindung zweier digitaler Verwahrstellen für seine erste digitale Staatsanleihe.
Die Rede von Philip R. Lane vom 30. Oktober beziffert Digitalinvestitionen auf 3,3 % des BIP und KI-nahe Güter auf 3,4 % des HVPI, was den Inflationseffekt des KI-Booms begrenzt.
Die EZB-Umfrage unter professionellen Prognostikern für das vierte Quartal erhöht die Inflation 2027 um 0,4 Punkte auf 2,6 % und das Wachstum 2026 auf 1,0 %; die langfristigen Erwartungen bleiben bei 2,0 % verankert.
Die EZB hielt den Einlagensatz bei 2,50 % mit Verweis auf den Energieschock, die BoJ hielt 1,25 % gegen eine Stimme für eine Anhebung, und das US-BIP wuchs um 3,4 %, während der PCE-Preisanstieg auf 2,1 % zurückging.
Binnen einer Woche standen vier Notenbanken vor demselben Energiepreisdruck und entschieden unterschiedlich; der Unterschied liegt darin, wo Kerninflation und Binnennachfrage bereits stehen.
In der SAFE-Umfrage der EZB meldeten netto 46 % der Firmen höhere Kreditzinsen bei sinkender Verfügbarkeit; in der Kreditumfrage verschärften die Banken für Firmen und sahen weniger Nachfrage.
Frank Eldersons COP17-Keynote rahmt Naturverlust als Frage wirtschaftlicher Resilienz — aus dem Mund eines EZB-Aufsehers eine aufsichtsrechtliche, keine umweltpolitische Aussage.