BoJ plant für Oktober JGB-Käufe von 2,3 Billionen Yen, nach 2,5 Billionen
Die Bank of Japan hat am 30. September ihren Plan für Direktkäufe japanischer Staatsanleihen von Oktober bis Dezember veröffentlicht. Für Oktober sieht er eine Monatssumme von 2,3 Billionen Yen über alle Laufzeiten vor. Der Plan für Juli bis September, zuletzt am 31. August aktualisiert, sah 2,5 Billionen Yen im Monat vor, der Oktober-Plan liegt also 200 Milliarden Yen niedriger.
Die Oktober-Käufe verteilen sich über die Kurve. Nach Restlaufzeit sieht der Plan je Auktion 100 Milliarden Yen für Anleihen bis ein Jahr vor, 330 Milliarden für ein bis drei Jahre, 290 Milliarden für drei bis fünf Jahre, 305 Milliarden für fünf bis zehn Jahre, 85 Milliarden für zehn bis 25 Jahre und 75 Milliarden für mehr als 25 Jahre, dazu kleine separate Käufe inflationsindexierter Anleihen. Auktionen sind je nach Segment am 7., 16., 21. und 28. Oktober angesetzt. Japanische Climate Transition Bonds sind enthalten, inflationsindexierte und variabel verzinste Anleihen sind aus den Kupon-Segmenten ausgenommen.
Die Bank weist darauf hin, dass die Beträge Richtwerte sind, sie die Häufigkeit je nach Marktlage ändern kann und an Tagen, an denen das Finanzministerium Anleihen im selben Segment versteigert, grundsätzlich keine Käufe anbietet. Die November-Termine werden am 30. Oktober um 17 Uhr bekanntgegeben, der Plan für Januar bis März 2027 am 25. Dezember.
Der vorige Plan steht unter https://www.boj.or.jp/en/mopo/mpmdeci/mpr_2026/mpr260831a.pdf.

Warum das wichtig ist
Eine kleinere monatliche Kaufsumme bedeutet, dass die BoJ weniger vom JGB-Angebot aufnimmt, das sonst der Markt tragen muss. Bei weltweit hohen Staatsanleiherenditen lässt jede Stufe nach unten mehr Duration für private Anleger übrig, weshalb die Quartalstabelle für den Yen und für Renditen über Japan hinaus zählt.