BoJ-Girokonten sinken im September auf 411,8 Billionen Yen; Regionalbanken mit größtem Minus
Die Bank of Japan hat am 16. Oktober ihre Girokontoguthaben nach Sektoren für September 2026 veröffentlicht. Die Zahlen sind vorläufig, beziehen sich auf Durchschnitte der Mindestreserveperiode vom 16. eines Monats bis zum 15. des Folgemonats und werden in Einheiten von 100 Millionen Yen angegeben.
Die Summe sinkt weiter. Die durchschnittlichen Guthaben auf Girokonten bei der BoJ beliefen sich in der Septemberperiode auf rund 411,8 Billionen Yen, nach 419,2 Billionen im August und 429,8 Billionen im Juli. Das ist ein Rückgang um etwa 7,4 Billionen Yen im Monat und rund 18 Billionen in zwei Monaten. Die Guthaben, die im Rahmen der ergänzenden Einlagefazilität positiv verzinst werden, verliefen ebenso: rund 395,9 Billionen Yen nach 403,5 Billionen im August und 414,2 Billionen im Juli.
Nach Sektoren – Durchschnittsbestände. Für mindestreservepflichtige Institute weist die Tabelle aus:
- Großbanken (City banks): 149,7 Billionen Yen Reserveguthaben, nach 148,9 Billionen im August (Überschussreserven 143,8 Billionen);
- Regionalbanken: 44,6 Billionen, nach 48,1 Billionen – die Überschussreserven fielen von 45,1 auf 41,5 Billionen, die größte Bewegung aller Gruppen;
- Regionalbanken II: 6,8 Billionen nach 7,7 Billionen;
- Auslandsbanken: 63,4 Billionen nach 61,0 Billionen, aber unter den 65,5 Billionen vom Juli;
- Treuhandbanken: 31,9 Billionen nach 30,9 Billionen;
- Sonstige mindestreservepflichtige Institute: 84,5 Billionen nach 90,6 Billionen.

Das Mindestreservesoll aller dieser Institute änderte sich kaum und lag bei rund 13,4 Billionen Yen; fast die gesamte Bewegung entfällt also auf Überschussreserven, die von 373,8 auf rund 367,4 Billionen sanken. Die Girokonten von Instituten außerhalb des Mindestreservesystems, darunter Wertpapierhäuser, kamen auf 31,0 Billionen Yen, davon 13,0 Billionen bei Wertpapierhäusern.
Stand zum Monatsende. Ende September lag die Summe bei rund 416,6 Billionen Yen, nach 424,4 Billionen Ende August und 438,1 Billionen Ende Juli. Die Großbanken hielten zum Monatsende 155,3 Billionen nach 153,1 Billionen, die Regionalbanken 44,2 Billionen nach 47,1 Billionen.
Was die Veröffentlichung nicht sagt. Die Tabelle der BoJ weist nur Bestände aus; eine Erklärung der Bewegungen gibt sie nicht. Die Werte sind auf eine Milliarde Yen gerundet und für August und September als vorläufig gekennzeichnet.
Quelle: Bank of Japan, „BOJ Current Account Balances by Sector (September 2026)“ — http://www.boj.or.jp/en/statistics/boj/other/cabs/cabs.xlsx