Bank of Japan hält Ende Oktober JGBs über 505,3 Billionen Yen, 52,9 Billionen weniger
Die Bank of Japan hat am 4. November ihre Bilanz zum 31. Oktober 2026 veröffentlicht. Sie weist japanische Staatsanleihen im Umfang von 505,28 Billionen Yen und eine Bilanzsumme von 626,19 Billionen Yen aus.
Ein Jahr zuvor, in der Bilanz zum 31. Oktober 2025, lagen die Staatsanleihen bei 558,16 Billionen Yen und die Bilanzsumme bei 696,35 Billionen Yen. Das entspricht binnen zwölf Monaten einem Rückgang des JGB-Bestands um rund 52,9 Billionen Yen oder etwa 9,5 % und der Bilanzsumme um rund 70,2 Billionen Yen, nach unserer Rechnung aus beiden Veröffentlichungen. Gegenüber dem vorigen Zehn-Tages-Ausweis zum 20. Oktober stieg der JGB-Bestand um etwa 1,3 Billionen Yen.
Auf der Passivseite lagen die Giroeinlagen der Finanzinstitute bei der Notenbank bei 418,46 Billionen Yen, nach 497,69 Billionen ein Jahr zuvor, der Banknotenumlauf bei 114,18 Billionen Yen. Unter den übrigen Aktiva hielt die Bank weiterhin 36,93 Billionen Yen an börsengehandelten Fonds in Treuhand, 650 Mrd. Yen an Immobilienfonds und 68,42 Billionen Yen an Krediten.

Was das bedeutet
Der Jahresvergleich zeigt das Ausmaß des Bilanzabbaus, der vor allem darüber läuft, dass Anleihen schneller auslaufen als sie ersetzt werden; Zehn-Tages-Werte können um diesen Trend in beide Richtungen schwanken. Die ETF-Position ist der Teil des alten Programms, der sich kaum bewegt hat.