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Riksbank plant Devisenkredite über rund 200 Mrd. Kronen statt FX-Swaps

Die schwedische Riksbank hat am 4. November angekündigt, einen Teil ihrer Devisenreserven mit Fremdwährungskrediten über das Schwedische Schuldenamt zu finanzieren, im Gegenwert von rund 200 Mrd. Kronen. Ziel ist ein geringeres Währungsrisiko in der Bilanz; die Kredite sollen auch die FX-Swaps ersetzen, mit denen sich die Notenbank seit 2023 gegen Wechselkursschwankungen absichert.

Hintergrund ist eine Entscheidung von 2021: Damals beschloss die Riksbank, die Reserven selbst zu finanzieren, sodass Fremdwährungsaktiva Verbindlichkeiten in Kronen gegenüberstehen. Das macht die Bilanz anfällig für Wechselkursbewegungen. Wer in denselben Währungen wie die Aktiva leiht, bei dem heben sich die Wechselkurseffekte auf beiden Seiten auf. Das Riksbank-Gesetz von 2023 erlaubt Fremdwährungskredite für die Reserven; das Schuldenamt verwaltet sie, und die Gesamtsumme darf zum Zeitpunkt der Entscheidung höchstens 5 % des BIP betragen.

Die Riksbank will vorläufig im ersten Quartal 2027 beginnen, sofern die Marktbedingungen stabil bleiben. Die Umsetzung verbindet den Verkauf von Devisen gegen Kronen mit dem Ersatz bestehender Swaps, soll 12 bis 18 Monate dauern und gleichmäßig verteilt werden, um den Wechselkurs möglichst wenig zu beeinflussen. Einzelheiten folgen mit der geldpolitischen Entscheidung im Dezember. Die Notenbank betont, die Änderung solle die langfristige Größe der Reserven nicht verändern und diene keinem geldpolitischen Zweck.

Riksbank plant Devisenkredite über rund 200 Mrd. Kronen statt FX-Swaps
Riksbank plant Devisenkredite über rund 200 Mrd. Kronen statt FX-Swaps — Rate Brief

Was das bedeutet

Es geht um die eigenen Bücher der Riksbank, nicht um Zinsen, doch die Transaktionen bedeuten Devisenverkäufe gegen Kronen über ein Jahr oder länger. Die gleichmäßige Verteilung soll genau verhindern, dass der Markt darin eine Intervention liest.