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Indiens Devisenreserven fielen bis 25. September um 18,3 Mrd. Dollar

Indiens Devisenreserven sind in der Woche bis zum 25. September um 18,3 Milliarden Dollar auf 747,6 Milliarden Dollar gesunken, wie aus dem am 2. Oktober veröffentlichten wöchentlichen Statistikanhang der Reserve Bank of India hervorgeht.

Der größte Teil des Rückgangs entfiel auf die Devisenanlagen, die um 15,6 Milliarden auf 615,4 Milliarden Dollar sanken. Die Goldbestände fielen um 2,6 Milliarden auf 108,7 Milliarden Dollar, die Sonderziehungsrechte um 97 Millionen auf 18,6 Milliarden Dollar und Indiens Reserveposition beim Internationalen Währungsfonds um 86 Millionen auf 4,8 Milliarden Dollar. In Rupien gerechnet gingen die Reserven in der Woche um 1,79 Billionen auf 71,64 Billionen Rupien zurück.

Über längere Zeiträume liegen die Reserven weiter höher: 56,5 Milliarden Dollar über dem Stand von Ende März 2026 und 47,3 Milliarden Dollar über dem Vorjahr; die Devisenanlagen legten seit Ende März um 63,1 Milliarden Dollar zu, Gold verlor im selben Zeitraum 6,7 Milliarden.

Der Anhang nennt die Zahlen ohne Erklärung. Wöchentliche Veränderungen der Devisenanlagen vermischen Marktgeschäfte der Notenbank mit Bewertungseffekten aus Wechselkursbewegungen anderer Währungen gegenüber dem Dollar, und der Rückgang beim Gold spiegelt den Preis wie auch etwaige Bestandsänderungen; Interventionsdaten veröffentlicht die RBI gesondert und zeitversetzt. Dieselbe Veröffentlichung zeigt ein Wachstum der Einlagen der Geschäftsbanken von 17,3 % im Jahr bis zum 15. September und der Bankkredite von 18,1 %.

Indiens Devisenreserven fielen bis 25. September um 18,3 Mrd. Dollar
Indiens Devisenreserven fielen bis 25. September um 18,3 Mrd. Dollar — Rate Brief

Warum das wichtig ist

Ein Wochenrückgang von 18 Milliarden Dollar gehört zu den größeren Bewegungen in Indiens Reserven und wird ohne Erklärung als mögliches Zeichen einer Stützung der Rupie gelesen. Das seit März aufgebaute Polster hält das Niveau komfortabel; wie viel davon eigene Verkäufe der RBI waren, zeigen erst die Interventionsdaten.

Geschrieben von Victoria Shinder.