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EZB erlaubt UniCredit, 30 % an der Commerzbank zu überschreiten — Weg zur Kontrolle offen

Die Europäische Zentralbank hat UniCredit gestattet, die 30-Prozent-Beteiligungsschwelle an der Commerzbank zu überschreiten und den Anteil ohne Obergrenze weiter zu erhöhen, berichtete Euronews Business unter Berufung auf eine Erklärung von UniCredit vom Donnerstag, dem 16. Oktober 2026 (der Artikel ist auf den 15. Oktober datiert, aktualisiert am 16. Oktober). UniCredit erwartet den Abschluss der verbleibenden regulatorischen Schritte und Bedingungen um das Jahresende und dann etwa 50 % der Stimmrechte sowie die Möglichkeit, die deutsche Bank zu kontrollieren.

Was die EZB freigab. Die Genehmigung ist das aufsichtsrechtliche grüne Licht zum Überschreiten der 30-Prozent-Schwelle — eines Punktes, an dem EU-Übernahme- und Bankenregeln eine Zustimmung verlangen — nicht der Abschluss des Geschäfts selbst. UniCredit nannte sie „einen wichtigen Meilenstein“ und erklärte, die Entscheidung spiegele „die positive Bewertung der Transaktion durch die Europäische Zentralbank und das Vertrauen in UniCredits solide Fundamentaldaten und ihre starke Stellung im europäischen Bankensektor“ wider. Maßgeblich sind die aufsichtsrechtliche Entscheidung der EZB und die Erklärung von UniCredit selbst; dieser Beitrag folgt der Darstellung von Euronews.

EZB erlaubt UniCredit, 30 % an der Commerzbank zu überschreiten — Weg zur Kontrolle offen
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Der Kontext laut Euronews. UniCredit stieg im September 2024 erstmals bei der Commerzbank ein und sicherte sich seither den Zugriff auf fast 50 % der Stimmrechte, trotz Widerstands der Commerzbank und Berlins. Die Commerzbank — im Bericht mit 35 Milliarden Euro (39 Milliarden Dollar) bewertet — strich Tausende Stellen und erhöhte ihre Finanzziele, um für die Eigenständigkeit zu werben, doch Vorstandschefin Bettina Orlopp rief Ende Juli zu „konstruktiven“ Gesprächen auf. Der deutsche Staat hält noch rund 12 %, und Finanzminister Lars Klingbeil traf vergangenen Monat UniCredit-Chef Andrea Orcel und verlangte Garantien; es sei „von größter Bedeutung“, dass die Commerzbank weiter die deutsche Wirtschaft finanziere.

Nicht entschieden sind mit der Freigabe die politischen und Governance-Fragen einer grenzüberschreitenden Übernahme eines systemrelevanten deutschen Kreditinstituts; sie laufen über die verbleibenden Bedingungen, die UniCredit vor einer Konsolidierung noch erfüllen muss. Als Feed-Eintrag ist dies der Verweis — Detail und etwaige Bedingungen stehen in der EZB-Entscheidung und den Erklärungen der Unternehmen.

Quelle: Euronews Business, „UniCredit cleared by ECB to take control of Commerzbank“ — https://www.euronews.com/2026/10/15/unicredit-cleared-by-ecb-to-take-control-of-commerzbank

Geschrieben von Victoria Shinder.