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US-Bestände an Auslandswertpapieren steigen Ende 2025 auf 19,3 Billionen Dollar

Das US-Finanzministerium hat am 30. Oktober die endgültigen Daten seiner jährlichen Erhebung über die Portfoliobestände von US-Anlegern an ausländischen Wertpapieren zum Jahresende 2025 veröffentlicht. Die Erhebung, gemeinsam mit der Federal Reserve Bank of New York und dem Board of Governors der Fed durchgeführt, ergab rund 19,3 Billionen Dollar nach 15,8 Billionen Ende 2024.

Der Anstieg entfiel vor allem auf Aktien. Die Bestände an ausländischen Aktien stiegen von 12,1 auf 15,2 Billionen Dollar, langfristige Schuldtitel von 3,3 auf 3,6 Billionen, kurzfristige Schuldtitel blieben mit 0,4 Billionen etwa unverändert. Nach Ländern lagen die Cayman Islands mit 3,1 Billionen Dollar vorn, gefolgt von Großbritannien mit 2,0 Billionen, Kanada mit 1,9 Billionen und Japan mit 1,5 Billionen. Danach kamen Irland mit 1,2 Billionen und Frankreich mit 0,9 Billionen. Taiwan mit 668 Milliarden Dollar wurde ausschließlich über Aktien gehalten.

Die ergänzende Erhebung zu ausländischen Beständen an US-Wertpapieren wird für Ende Juni 2026 ausgewertet; vorläufige Ergebnisse sollen am 26. Februar 2027 erscheinen.

US-Bestände an Auslandswertpapieren steigen Ende 2025 auf 19,3 Billionen Dollar
US-Bestände an Auslandswertpapieren steigen Ende 2025 auf 19,3 Billionen Dollar — Rate Brief

Was das bedeutet

Ein Anstieg um 3,4 Billionen Dollar in einem Jahr, fast vollständig bei Aktien, ist vor allem eine Geschichte der Kurse, nicht der Ströme: Die Erhebung misst Marktwerte, ein starkes Jahr an ausländischen Aktienmärkten hebt die Summe also auch ohne zusätzliche Käufe. Für den Dollar zählt die Zahl als Aktivseite der US-Auslandsbilanz, das Gegenstück zur Erhebung über ausländische Bestände, die im Februar folgt.