Fed genehmigt Uebernahme der SpiritBank durch BancFirst
Das Board of Governors teilte am 22. September 2026 mit, freigegeben zur Veroeffentlichung um 16:30 Uhr EDT, dass die BancFirst Corporation aus Oklahoma City die Spirit BankCorp, Inc. aus Bristow, Oklahoma, erwerben und mit ihr verschmelzen darf und auf diesem Weg mittelbar die SpiritBank aus Tulsa uebernimmt.
Eine zweite Freigabe in derselben Mitteilung betrifft die Ebene der Bank selbst: Die Tochterbank BancFirst darf mit der SpiritBank verschmelzen und darf an saemtlichen bisherigen Standorten der SpiritBank Filialen errichten und betreiben. Die Begruendung steht in einem eigenen, als PDF veroeffentlichten Beschluss.

Was das bedeutet
Zwei Freigaben in einer Mitteilung sind die uebliche Form eines US-Bankgeschaefts, und die Aufteilung ist keine Formalie. Die erste betrifft die Holdingebene nach dem Bank Holding Company Act, also die Frage, wer die Bank besitzen darf. Die zweite ist die Bankenfusion selbst, und dort wird ueber die Filialen entschieden. Ein Vorhaben kann die erste Huerde nehmen und an der zweiten umgeformt werden — deshalb steht der Satz ueber die Filialen ausgeschrieben da.
Alles bleibt in einem Bundesstaat: Oklahoma City kauft Bristow und nimmt eine Bank aus Tulsa auf. Geografische Ueberschneidung ist genau das, was eine Wettbewerbspruefung untersucht, und dass das Board das Filialnetz vollstaendig durchwinkt, ist die Aussage, dass sie nichts gefunden hat, was eine Veraeusserung erzwingen wuerde. Das ist eine Feststellung zu diesem Vorgang und zu keinem weiteren.
Ein geldpolitisches Signal lesen wir darin nicht. Ein Fusionsbeschluss ist die Entscheidung ueber einen einzelnen Antrag anhand gesetzlicher Kriterien; er sagt nichts ueber Zinsen, nichts ueber die Haltung des Boards zur Bankenkonsolidierung im Allgemeinen und nichts ueber andere anhaengige Antraege. Welche Kriterien im Einzelnen gewogen wurden, steht im Beschlussdokument.